Samstag/Sonntag, 12/13.Juli 2014

7.Self-Transcendence 24-Stunden-Lauf Berlin (DM)


Berlin 24 Stunden 2014 Logo

Als das große Ziel für 2014 habe ich mir vorgenommen einen 24 Stunden Lauf vernünftig zu finishen. Dabei sollte es nicht irgendein 24 Stunden Lauf sein, sondern die offiziellen deutschen Meisterschaften der DUV. Qualifikation hatte ich durch den erfolgreich gefinishten 100km Lauf von Leipzig 2013 in der Tasche. Termin und Veranstaltung stand auch schon länger fest. Gemeinsam mit dem Sri Chinmoy Marathon Team als Veranstalter, richtet die DUV ihre 26. Deutsche Meisterschaft im 24 Stundenlauf aus. Ein Rundkurs von 1018 Metern auf dem Gelände der ehemaligen Radrennbahn in Berlin-Weißensee steht als Strecke zur Verfügung.

Am Silvester 2013 noch angemeldet. 95€ abgedrückt. Dazu kommen noch Fahrt, Übernachtung und andere Kosten für sonstigen Krams wie Isomatte für die Übernachtung in der Halle, haufenweise Gels und natürlich noch den richtigen Schuh für solch ein Event. Das wird nicht ganz billig, aber das ist es mir wert. 

Das Training habe ich ähnlich dem Training des Leipziger 100km Laufes angepasst. Einfach die Trainings Kilometer pro Woche auf 100km plus hochgefahren. Noch mehr Wettkämpfe absolviert als letztes Jahr. So hatte ich dann für 2014, kurz vor dem 24 Stunden Lauf, 20 Wettkämpfe / davon 11 Marathons vorzuweisen. Den letzten Marathon eine Woche vor Berlin 24h, wurde etwas langsamer gelaufen. Der Rest alles volle Pulle. Total verrückt und irgendwie war es auch nicht so geplant. So ist das eben, wenn die Startnummer mal hängt, dann hört der Spaß auf. Entsprechend kaputt bin ich in der letzten Woche. Die Fußzehen haben sich auch etwas entzündet. Es schmerzt beim laufen. Vielleicht wäre hier weniger doch mehr gewesen, aber ich kann es jetzt nicht mehr ändern.

Den extra für den 24 Stunden Lauf gekauften Hoka Stinson Tarmac habe ich gleich zu Hause gelassen. Das ist nichts für mich. Viel zu ermüdend und schwerfällig. Ich setzte auf den völlig verschlissenen Asics DS Trainer 17, und einen Brooks Ghost 6 mit orthopädischen Einlagen (Entlastung der Fußballen).

Vereinskollege Dirk und Norden haben sich in der Zwischenzeit ebenfalls angemeldet. Noch einen Anreiz mehr alles zu geben, wegen der Mannschaftswertung. Laufkumpel Alex von der LC Haßloch ist auch mit dabei, läuft allerdings den 12 Stunden Lauf. Einen Platz unter den ersten 3 in meiner Altersklasse
M40 in der DM Wertung ist das angestrebte Ziel. Vorrangig aber zuerst einmal den 24 Stunden Lauf ordentlich beenden. Schließlich ist das mein Debüt über die 24 Stunden. Wer weiß was nach der 100km Grenze kommt.


Die Vorbereitung für die 24 Stunden DM in Berlin ähnelt der Vorbereitung für den 100'er in Leipzig 2013. Allerdings wurden wesentlich mehr Wettkämpfe im Training integriert. Nur Marburg eine Woche vorm 24h Lauf ist mit reduziertem Tempo gelaufen worden.

oben: Die Vorbereitung für die 24 Stunden DM in Berlin ähnelt der Vorbereitung für den 100'er in Leipzig 2013. Allerdings wurden wesentlich mehr Wettkämpfe im Training integriert. Nur Marburg eine Woche vorm 24h Lauf ist mit reduziertem Tempo gelaufen worden.


Treff am Frankfurter Hauptbahnhof. Dirk, Alex und Frank. Alles klar für den 24 Stunden Lauf.
Angekommen in Berlin, erst mal ein Kaffee.

links: Treff am Frankfurter Hauptbahnhof. Dirk, Alex und Frank. Alles klar für den 24 Stunden Lauf.
rechts: Angekommen in Berlin, erst mal ein Kaffee.


Keine Zeit für Sightseeing. Die Weltzeituhr nur im Augenwinkel registriert
Die nächste Tram bringt uns in die Richtung Berlin Weißensee

links: Keine Zeit für Sightseeing. Die Weltzeituhr nur im Augenwinkel registriert
rechts: Die nächste Tram bringt uns in die Richtung Berlin Weißensee


Nur noch die Grundmauern erinnern daran, dass hier zu DDR Zeiten große Sportveranstaltungen abgehalten wurden
Kaum vorstellbar, dass hier am 19.Juli 1988 weit über 200.000 Zuschauer bei Bruce Springsteens größtem Liveauftritt friedlich gefeiert haben.

links: Nur noch die Grundmauern erinnern daran, dass hier zu DDR Zeiten große Sportveranstaltungen abgehalten wurden
rechts: Kaum vorstellbar, dass hier am 19.Juli 1988 weit über 200.000 Zuschauer bei Bruce Springsteens größtem Liveauftritt friedlich gefeiert haben.


Startunterlagen klarmachen und einige weitere Dinge sind noch zu regeln
Die Gymnastikhalle dient als Unterkunft. Leider gibt es nur 3 Matten als Unterlage und die sind natürlich schon belegt. Also, hilft nichts, auf dem Boden schlafen!

links: Startunterlagen klarmachen und einige weitere Dinge sind noch zu regeln
rechts: Die Gymnastikhalle dient als Unterkunft. Leider gibt es nur 3 Matten als Unterlage und die sind natürlich schon belegt. Also, hilft nichts, auf dem Boden schlafen!


Jetzt erst mal das Zelt aufbauen. Aber irgendwie fehlen ein paar Teile....
Na immerhin, das Innenzelt steht schon mal

links: Jetzt erst mal das Zelt aufbauen. Aber irgendwie fehlen ein paar Teile.....  rechts: Na immerhin, das Innenzelt steht schon mal


Zur Stärkung gibt es Abendessen. Allerdings bisschen wenig zum Karboloading, Gleich nochmal Nachschub holen
Schmeckt ein bisschen fad, aber was will man auch groß verlangen. Nachwürzen und gut ist.

links: Zur Stärkung gibt es Abendessen. Allerdings bisschen wenig zum Karboloading, Gleich nochmal Nachschub holen
rechts: Schmeckt ein bisschen fad, aber was will man auch groß verlangen. Nachwürzen und gut ist.


so jetzt aber mal richtig den Teller voll!
Na bitte, geht doch. Der Teller ist voll. Zweite Portion Nudeln wird verdrückt

links: so jetzt aber mal richtig den Teller voll!  rechts: Na bitte, geht doch. Der Teller ist voll. Zweite Portion Nudeln wird verdrückt.


Mit vollem Magen klappt's auch mit dem Zelt. Das Beste draus gemacht! Es hält und erfüllt voll seinen Zweck.
Mein Nachtquartier: sehr unbequem, und unterm Strich gerade mal 3 Stunden mit Unterbrechungen geschlafen. Nächstes Mal geht es in eine Unterkunft. So kann man kein 24h Lauf vernünftig angehen.

links: Mit vollem Magen klappt's auch mit dem Zelt. Das Beste draus gemacht! Es hält und erfüllt voll seinen Zweck.
rechts: Mein Nachtquartier: sehr unbequem, und unterm Strich gerade mal 3 Stunden mit Unterbrechungen geschlafen. Nächstes Mal geht es in eine Unterkunft. So kann man kein 24h Lauf vernünftig angehen.


Das war alles andere als vorteilhaft. Kaum geschlafen auf dem harten Hallenboden. Die 3cm aufblasbare Matratze bringt fast gar nichts. Wenn ich alles zusammenrechne, habe ich wohl 3 Stunden geschlafen. Keine Ahnung, wie die anderen um mich herum nur schlafen konnten. Für mich ging hier fast gar nichts. Da ist man von der Fußball WM sowieso schon total übermüdet, dann wenn es absolut wichtig wäre genügend Schlaf zu bekommen, wache ich um 6Uhr morgens total gerädert auf. Wenigstens gibt es um 8Uhr ein leckeres Frühstück.

Ganz gemütlich werden die Sachen für den Lauf zusammengesucht und zum Versorgungszelt gebracht. Überall werden Vorbereitungen getroffen. Es kommt mir so vor, als wären wir so ziemlich am schlechtesten ausgerüstet. Fast jeder hat hier seine eigenen Betreuer dabei. Da stehen die Trinkflaschen bereits fertig gemischt auf dem Tisch. Alles genau ausgeklügelt. Wir müssen uns um jeden Dreck selber kümmern. Anstatt High Tech Versorgungsdrinks gibt es Standard Power Bar Produkte aus der DM Drogerie.

Ich werde mit einem total ausgelatschten Asics DS Trainer 17 starten. Mal sehen wie lange das ohne Probleme geht. Später will ich auf einen Brooks Ghost 6 mit orthopädischen Einlagen (abgedämpfte Fußballenbereiche) wechseln. Den Ghost 6 mit Einlagen hatte ich bereits in Marburg vor einer Woche beim Marathon getestet. Das war soweit ok und sollte funktionieren.

Norden kommt ausgeschlafen aus dem Hotel zu uns. Ja so mache ich das beim nächsten Mal auch. Nie mehr Gymnastikhalle! Der Schlaf wäre so wichtig gewesen. Ich kann es nicht mehr ändern. Ich muß jetzt das Beste aus der Situation machen. Da quält man sich wochenlang im Training ab für diesen Tag, und jetzt ist man nicht richtig fit. Sehr ärgerlich.

Vorm Start gibt es noch ein paar Instruktionen. Jeder Läufer muß sich bei seinem "Counter" anmelden. Ja sogar der Blickkontaktmit dem entsprechenden "Counter" bei jedem Rundendurchlauf wird verlangt. Doppelt hält eben besser. Einmal die elektronische Aufzeichnung der Runden durch den Chip in der Startnummer. Zum zweiten die klassische Zählweise mit den "Countern". Sollte man eine Pause machen, oder sogar aussteigen, dann muß das auch beim "Counter" gemeldet werden.

Es wird ernst. Kurz vor 12 Uhr versammeln sich alle am Start. Ein letztes Mal auf die Toilette. Schuhschnürung prüfen, und dann kann es losgehen. Um 12:00 Uhr fällt der Startschuss. Das Läuferfeld von 99 Startern setzt sich in Bewegung.  


Sieht doch gleich viel besser aus, als noch gestern Abend mit den Nudeln.
Alles da, da kann man wirklich nicht meckern

links: Sieht doch gleich viel besser aus, als noch gestern Abend mit den Nudeln.  rechts: Alles da, da kann man wirklich nicht meckern.


Noch ne Portion Ei auf den Teller.
So lecker das alles ist, ich muß aufpassen, dass ich mich nicht überfresse

links: Noch ne Portion Ei auf den Teller.  rechts: So lecker das alles ist, ich muß aufpassen, dass ich mich nicht überfresse.


Unser "Lager" wenig professionell und bescheiden
wesentlich besser dagegen die Versorgung beim Ultra Team LG Nord Berlin. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon

links: Unser "Lager" wenig professionell und bescheiden
rechts: wesentlich besser dagegen die Versorgung beim Ultra Team LG Nord Berlin. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon


Gleich 2 Startnummern müssen sichtbar befestigt werden. Eine vorne mit dem Chip, die andere hinten auf dem Rücken. Ich verzichte auf ein Startnummernband. Mag es nicht, wenn die Nummer ständig rumrutscht.
Dirk setzt auf das Startnummernband, um problemlos das Shirt wechseln zu können. Ein nicht zu unterschätzendes Problem. Will man doch in der Nacht evtl. mit einer leichten Jacke laufen.

links: Gleich 2 Startnummern müssen sichtbar befestigt werden. Eine vorne mit dem Chip, die andere hinten auf dem Rücken. Ich verzichte auf ein Startnummernband. Mag es nicht, wenn die Nummer ständig rumrutscht.
rechts: Dirk setzt auf das Startnummernband, um problemlos das Shirt wechseln zu können. Ein nicht zu unterschätzendes Problem. Will man doch in der Nacht evtl. mit einer leichten Jacke laufen. 


24h Team der TSG Grünstadt: Frank, Dirk und Norden
Nur noch wenige Minuten bis zum Start. Letzte Instruktionen und dann kann es losgehen. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon

links: 24h Team der TSG Grünstadt: Frank, Dirk und Norden
rechts: Nur noch wenige Minuten bis zum Start. Letzte Instruktionen und dann kann es losgehen. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon


Der 24 Stunden Lauf ist gestartet. Ein bisschen eng in den ersten Runden, aber das wird sich bald auseinander ziehen. Wichtig ist jetzt die Uhr im Blick zu behalten. Bloß nicht die Pace überziehen. Knapp unter 6'er Schnitt so die Marschroute. Zusammenlaufen mit den Vereinskollegen klappt irgendwie nicht. Jeder hat seinen eigenen Rhythmus. Auch mir fällt es sehr schwer so langsam über die Strecke zu laufen. Man hat fast das Gefühl, dass etwas schneller laufen unterm Strich weniger Kraft kostet. Was mir total seltsam erscheint, dass sehr viele Teilnehmer vom Start weg gehen! Klar, ich werde auch irgendwann gehen, aber gleich mit dem Vorsatz hier anzutreten, die komplette Strecke zu gehen ist mir etwas kurios.

Letztendlich muß das jeder selber wissen, wie man sich den Lauf einteilt. Bei mir läuft es wie geplant. Die Temperaturen sind mit ca.22-23°C sehr erträglich. Für die ersten 10km brauche ich 57:49min. Der leicht schmerzende Fußzeh meldet sich fast gar nicht. Also gute Wahl, mit dem Asics DS Trainer 17 zu beginnen. Die Pace wird jetzt leicht erhöht. Bis KM50 (Durchlauf nach 4:36:46) laufe ich die 10km Abschnitte immer so um die 57 Minuten rum. Als Versorgung gibt es ab KM20 in 10km Abschnitten je ein Powerbar Gel. Dazwischen nutze ich den Basica Elektrolyte Drink an der offiziellen Versorgungsstelle.

Langsam werden die Beine schwerer. Die Runden sind total eintönig. Zwar gibt es an der Strecke eine Bühne mit Live Musik über die gesamten 24 Stunden. Jedoch keine fetzige Rockmusik, sondern mehr in die Richtung Meditation. Den Abschnitt von KM50-60 kann ich gerade noch so unter einer Stunde laufen, dann ist der Widerstand gebrochen. Ich fange an, nach dem Versorgungsstand ein paar Meter zu gehen. Ich bin platt und müde. Die Hüften schmerzen jetzt auch noch. Die Quälerei geht los.

Im Abschnitt KM70-80 gönne ich mir einen Toilettengang. Da will man gar nicht mehr hoch. Das Anlaufen fällt extrem schwer. Jetzt wird mir so richtig bewußt, was da noch alles kommt. Mit 1:15:34 mein bisher langsamster 10km Abschnitt. KM80 nach 8:05:55 passiert. Also noch fast 16 Stunden zu laufen! Bloß nicht drüber nachdenken!

Die Hüften schmerzen immer mehr. Ich entschließe mich die Schuhe zu wechseln. Jetzt kommt der Brooks Ghost 6 mit Einlagen. Mal sehen ob das funktioniert. Natürlich geht das alles nicht mehr so schnell. Zum Schuhwechsel mit kurzer Verschnaufpause brauche ich 12 Minuten! Bei der Gelegenheit ziehe ich mir gleich ein dünnes Langarmshirt unter das Laufshirt, da es doch ganz schön abgekühlt hat. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung mit den Schuhen. Der Ghost 6 ist etwas globig und schwerfällig durch die Einlagen, aber die Hüftprobleme verschwinden nach ein paar Runden. KM80-90 in 1:16:15.

Es geht fast gar nichts mehr. Immer mehr muß ich Gehpausen einlegen. Los komm! Kämpfen! Wenigstens die 100km vollmachen, dann eine Pause! So quäle ich mich nur noch über die Strecke bis endlich die 100km Marke nach 10:42:31 erreicht ist. Die 100.Runde mache ich noch voll, melde mich bei meinem "Counter" ab und schlurfe noch eine 3/4 Runde zum Zelt. So macht das keinen Sinn mehr. In den Gehpausen erholt man sich nicht.
  
Fix und alle krabbele ich nach 11 Stunden ins Zelt rein. Ein Erdinger alkfrei Weizen muß mich wieder aufbauen. Immer öfter kommt auch Dirk und Norden zum Zelt. Die scheinen auch völligst am Ende zu sein. Alex macht sich fertig für den 12 Stunden Lauf, der ja um Punkt 0:00 Uhr gestartet wird. Extrem zu kämpfen habe ich auch mit der Müdigkeit. Wenn mir jetzt die Augen zufallen, dann wars das! Ich muß wach bleiben und mich gleichzeitig erholen. 1 Stunde habe ich mir gegeben. Dann geht es wieder raus auf die Strecke!


Es geht los. Pünktlich um 12:00Uhr fällt der Startschuss für die 24Stunden vom Berlin. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon
Der Rundkurs auf dem Gelände der ehemaligen Radrennbahn

links: Es geht los. Pünktlich um 12:00Uhr fällt der Startschuss für die 24Stunden vom Berlin. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon
rechts: Der Rundkurs auf dem Gelände der ehemaligen Radrennbahn


Am Anfang noch recht eng. Nach ein paar Runden entzerrt sich das Feld. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon
Jede Runde muß ein Zeichen an den zugeteilten "Counter" gegeben werden. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon

links: Am Anfang noch recht eng. Nach ein paar Runden entzerrt sich das Feld. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon
rechts: Jede Runde muß ein Zeichen an den zugeteilten "Counter" gegeben werden. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon


Das Team der TSG Grünstadt auf der Strecke: Norden ben Hassan, Dirk Karl und Frank Schmiade. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon

oben: Das Team der TSG Grünstadt auf der Strecke: Norden ben Hassan, Dirk Karl und Frank Schmiade. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon


Bisschen ungünstig positioniert, gleich nach der scharfen Kurve kommt der Versorgungspunkt. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon
Da kommt man aus dem Fressen gar nicht mehr raus. Top Verpflegung an der Strecke. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon

links: Bisschen ungünstig positioniert, gleich nach der scharfen Kurve kommt der Versorgungspunkt. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon
rechts: Da kommt man aus dem Fressen gar nicht mehr raus. Top Verpflegung an der Strecke. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon


Runde um Runde werden die Kilometer gesammelt, Allerdings wird es mit der Zeit immer schwieriger. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon
Ebenfalls 24 Stunden non Stop musikalische Untermalung an der Strecke. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon

links: Runde um Runde werden die Kilometer gesammelt, Allerdings wird es mit der Zeit immer schwieriger. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon
rechts: Ebenfalls 24 Stunden non Stop musikalische Untermalung an der Strecke. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon


Auch wenn es schon ganz schön weh tut. Beim Durchlauf immer lächeln! Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon
erstes Etappenziel ist erreicht. Nach 10:42:31 überquere ich die 100km Marke

links: Auch wenn es schon ganz schön weh tut. Beim Durchlauf immer lächeln! Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon
rechts: erstes Etappenziel ist erreicht. Nach 10:42:31 überquere ich die 100km Marke


Punkt 0:00Uhr bin ich zurück auf der Strecke. Der 12 Stunden Lauf ist gerade gestartet. Ich winke meinem "Counter" zu. "Bin wieder da!" Sofort kommt die Anfeuerung von vielen der "Counter". Das tut gut.
Am Versorgungspunkt greife ich zum Becher Kaffee. Mann, was haben die denn hier für Leckereien. Nudeln, Kartoffeln, Sushi, Obst, Süßkram usw.....da könnte ich mich ein mal quer durchfressen. Aber es geht ja nicht, ich muß noch 12 Stunden laufen. Die Pause hat wirklich gut getan. Die ersten Runden fallen mir relativ leicht. Für den Abschnitt von KM100-110 brauche ich 1:58:13. Zieht man jetzt die Stunde Pause ab, dann war es doch gar nicht so schlecht.

Jetzt gönne ich mir eine Pause am Verpflegungsstand. Bloß nicht zu viel essen. Aber es schmeckt alles so gut. Brühe, Melone, Äpfel, vegetarisches Sushi. Alles haue ich mir rein. Auf geht's los weiter! Eine Runde gehen und dann 9 Runden laufen. So versuche ich jetzt die Kilometer zu sammeln. KM110-120 in 1:09:19. Gesamtzeit 13:50:03. Damit kann ich sehr gut leben. Noch gut 10 Stunden zu laufen.

Wieder eine ausgedehnte Pause am Verpflegungspunkt. Jetzt gibt es auch noch eine fertige Portion Nudeln zum mitnehmen im Becher. Was für ein Service. Na klar, das haue ich mir rein! Der Pauseneffekt ist verpufft. Ich schlurfe nur noch über den Kurs. Muß wieder mehr Gehpausen einlegen. Nach 125km beschließe ich eine weitere Pause im Zelt einzulegen.

Am Zelt ist Norden. Er kann nicht mehr. Das Knie macht Probleme. Er ist am überlegen auszusteigen. Wieder haue ich mir ein Weizen in den Kopf. Dazu gibt es von Norden noch ein Mars Riegel. Diesmal gönne ich mir 35 Minuten Pause. Immer wieder kurz vorm Sekundenschlaf. Wie besoffen sitze ich im Zelt. Noch 9 Stunden. Ich kann kaum mehr die Augen offen halten. Nie mehr schlafen in der Gymnastikhalle! Das hab ich jetzt davon!

Raus auf die Strecke. Die ersten Runden laufen sich halbwegs gut. Nach 15:36:00 ist die 130KM Marke passiert. Erneut versuche ich nach dem Schema eine Runde gehen, 9 Runden laufen die nächsten 10 Runden zu überwinden. Kurzer Plausch mit unserem 12 Stunden Mann Alex auf der Strecke. Er war doch tatsächlich noch tagsüber in Berlin zum Sightseeing, während wir hier schon fleißig unsere Runden gedreht haben. Naja warum eigentlich nicht! Man darf das alles nicht ganz so verbissen sehen! Trotzdem will er heute die 100km Marke über die 12 Stunden packen! Kurz darauf treffe ich Dirk. Er will aussteigen. Die Adduktoren machen zu, er ist am Ende. Kann quasi nur noch gehen. Auch Norden wird aussteigen. Sein Knie ist angeschwollen, es geht nicht mehr weiter für die beiden. Na super! Das wars dann wohl mit der TSG Grünstadt in der Mannschaftswertung. Aber so macht es keinen Sinn. Gesundheit geht vor. Da muß ich jetzt alleine das Ding durchziehen. KM130-140 in 1:13:22. Die Uhr steht auf 16:49:22. Also noch gut 7 Stunden. Das müßte doch irgendwie reichen für 180km am Ende. 

Wieder sind die Batterien leer. Ich hangele mich irgendwie von Runde zu Runde. Die Strecke ist wie leergefegt. Nur noch wenige Läufer/innen sind unterwegs. Die meisten gehen sowie nur noch. Ich brauche noch einmal eine Pause. Das geht so nicht. Wenn nur bloß nicht diese extreme Müdigkeit wäre. Los runter von der Strecke. Ab ins Zelt, halbe Stunde Kraft sammeln dann ziehe ich den Lauf bis zum Ende durch! Wieder ausruhen ohne dabei einzuschlafen. Sehr schwierig ohne Betreuer. Es wird mir immer mehr bewußt, wie viel Bedeutung das ganze drum herum bei einem 24 Stunden Lauf hat. Jetzt einfach mal für ne halbe Stunde die Augen zu machen. Aber keiner da, der mich sicher wieder auf die Stecke schickt.

Die halbe Stunde ist rum. Um 5:30Uhr reiße ich mich am Riemen, und versuche die letzen 6 1/2 Stunden hinter mich zu bringen. Die Sonne geht auf, das übertüncht ein wenig die Qualen. Dazu noch ein Kaffee und was futtern am Verpflegungsstand. Von irgendwelcher strukturierter Nahrungsaufnahme kann echt keine Rede mehr sein. Ich haue mir alles rein. Wie ferngesteuert werden die Runden abgespult. Nach 18:31:20 ist die 150km Marke endlich erreicht.

Ich bin erstaunt, wie gut das jetzt noch läuft. Ein paar Runden kann ich laufen, dann wird eine gegangen. So werde ich das durchziehen bis zum Schluss. Nach 19 Stunden 10 Minuten schaltet der Forerunner ab. Nicht schlecht! Trotz ständigem Gebrauch, hält er fast noch die angepriesene Laufzeit von 20 Stunden. Eine Uhr braucht hier jetzt sowieso keiner mehr. Bei jedem Runden Durchlauf kommt man an der amtlichen Uhr vorbei. Außerdem werden jede Stunde die aktuellen Ergebnislisten ausgehängt. Da man sowieso jede Gelegenheit nutzt, um mal kurz stehen zu bleiben, werfe ich einen Blick auf die Ergebnislisten. Einen Platz unter den ersten 3 in meiner Altersklasse. Das war mein Ziel vor dem Lauf. Ich muß zwei mal hinsehen um das zu glauben. Platz 2 in der AK mit über 20km Vorsprung auf den 3.platzierten! Wahnsinn! Das baut auf! Die Qualen haben sich gelohnt! Was will man mehr für das 24 Stunden Debüt! Der erste in der AK ist weit vor mir. Da brauche ich gar nicht mehr drüber nachzudenken. Aber der 2.Platz, der gehört mir. Das lasse ich mir nicht mehr nehmen. Ich muß ja quasi nur auf der Strecke bleiben bis zum Schluss.     

Die Ergebnisliste geht mir nicht aus dem Kopf. Wenn ich das mal ganz nüchtern betrachte, dann gibt es bei einer Deutschen Meisterschaft im 24 Stunden Lauf ca.10 Läufer/innen welche das sehr professionell betreiben. Der Rest kocht nur mit Wasser, genau wie ich. Trotz aller Euphorie suche ich doch die ganze Strecke ab, bis ich endlich den 3.platzierten gefunden habe. Man weiß ja nie, was noch kommt. Aber da brauche ich wirklich keine Bedenken zu haben. Mein schärfster Konkurrent geht fast nur noch! 

180km sollten am Ende gelaufen sein beim 24 Stunden Debüt. Ein Selbstläufer wird das also nicht. Komm' los reiß dich zusammen in den letzten Stunden. Die Sonne knallt jetzt ganz schön runter. Es wird warm und schwül. Ich schätze dass es gegen 11 Uhr bestimmt über 26°C werden. In fast jeder Runde greife ich nach einem nassen Schwamm. Die Verweildauer am Versorgungspunkt wird länger. Aber trotz allem kann ich noch relativ viele Runden laufen, bevor wieder eine gegangen wird. So wird erst 160km passiert, und später die 170km Marke. Wie lange ich dafür gebraucht habe? Keine Ahnung! Seit dem der Forerunner abgeschaltet hat, zähle ich sowieso nur noch die Stunden bis zum Ende.

Los noch 10km, dann ist das Soll erfüllt. Zeit genug ist vorhanden. Nur die Beine wollen echt nicht mehr. Alles tut weh. Bei jedem neuen anlaufen erleidet man Höllenqualen. Meine Lauftaktik lautet nun: mindestens 2 Runden laufen, dann "darf" ich eine gehen. Zur Belohnung nehme ich mir für die "geh" Runde noch ein Stück Schokolade mit am Versorgungspunkt. Nach 23 Stunden habe ich 176 Runden auf dem Zähler. Das müßten eigentlich schon fast 180km sein. Aber wer weiß das schon so genau. Besser ist es am Ende auch 180 Runden auf dem Zähler zu haben. 

Laufen geht fast gar nicht mehr. Aber das macht nichts. Selbst wenn ich gemütlich gehe, dann hab ich am Ende die 180km. Am Verpflegungspunkt treffe ich auf Alex. Er ist zuversichtlich, dass es am Ende für Ihn im 12 Stunden Lauf für die 100km reicht. Ich bin jetzt nur noch am gehen. Selbst das ist extrem anstrengend und schmerzhaft. Ganz locker beende ich 15 Minuten vor Ablauf der 24 Stunden meine 180.Runde. Man will mir die Fahne für die letzte Runde noch nicht geben. Das reicht locker nochmal. Na gut, ich beeile mich.

Der Triumpf ist zum greifen nahe. Zum letzten mal an den "Countern" vorbei. 181 Runden sind gelaufen. Tosender Applause von allen Seiten. Was für eine geile Stimmung. Ich bekomme meine Fahne. Es geht auf die letzten Meter! Aber die kann ich doch nicht gehen! Mit der Fahne in der Hand werden die letzten Meter gelaufen. Das muß jetzt sein! Die Schmerzen werden übertüncht von einem totalen Glücksgefühl. Ich habe es gleich geschafft! Mein 24 Stunden Debüt. Ein weiterer Meilenstein wird gleich erledigt sein. Ist das geil! Ich erreiche sogar noch unser Zelt. Fast eine komplette Runde noch gelaufen, da ertönt das Signal! Die 24 Stunden sind vorbei! 

Jetzt erst mal ein Weizen! Im Zelt gibt es noch welche. Prost Leute! Das Leiden ist vorbei! Von allen Seiten Glückwünsche. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. 185,27km Platz 13 der Männer gesamt und Platz 2 in der AK40. Was will man da noch mehr? Alex hat sich leider etwas verrechnet und am Ende fehlen Ihm mit 99,694km ein paar Meter um die 100km im 12 Stunden Lauf voll zu bekommen. Schade! Nächstes Mal reicht es dann locker!


Der 12 Stunden Lauf wird nun auch gestartet. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon
Immer gut informiert über die aktuellen Zwischenstände. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon

links: Der 12 Stunden Lauf wird nun auch gestartet. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon
rechts: Immer gut informiert über die aktuellen Zwischenstände. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon


In der Nacht genehmige ich mir 3 Erholungspausen im Zelt. Die Kunst ist, zu erholen und dabei nicht einzuschlafen
Irgendwann kurz vor 8 Uhr morgens habe ich diese Linie überschritten (160,934km) ohne es zu registrieren!

links: In der Nacht genehmige ich mir 3 Erholungspausen im Zelt. Die Kunst ist, zu erholen und dabei nicht einzuschlafen
rechts: Irgendwann kurz vor 8 Uhr morgens habe ich diese Linie überschritten (160,934km) ohne es zu registrieren!


mindestens 2-3 Runden laufen, dann eine gehen. Mehr geht wirklich nicht in den letzten beiden Stunden
So viel wie ich gefressen habe beim 24 Stunden lauf, reicht das locker für eine positive Kalorienbilanz

links: mindestens 2-3 Runden laufen, dann eine gehen. Mehr geht wirklich nicht in den letzten beiden Stunden
rechts: So viel wie ich gefressen habe beim 24 Stunden lauf, reicht das locker für eine positive Kalorienbilanz


Auch im 12 Stunden Lauf werden die Pausen immer länger. Dennoch ist Alex fest davon überzeugt die 100km zu packen
Bescheißen unmöglich: Alles unter ständiger Kontrolle der DUV

links: Auch im 12 Stunden Lauf werden die Pausen immer länger. Dennoch ist Alex fest davon überzeugt die 100km zu packen
rechts: Bescheißen unmöglich: Alles unter ständiger Kontrolle der DUV


Das verdiente Finale mit Fahne. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon
Thomas Stu holt sich die Fahne ab und läßt sich feiern. Er weiß, der Sieg ist Ihm nicht mehr zu nehmen. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon

links: Das verdiente Finale mit Fahne. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon
rechts: Thomas Stu holt sich die Fahne ab und läßt sich feiern. Er weiß, der Sieg ist Ihm nicht mehr zu nehmen. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon


Aus und vorbei! Der 24 Stunden Lauf von Berlin ist beendet. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon
Die 24 Stunden sind vorüber! Jetzt erst mal ein Weizen!!

links: Aus und vorbei! Der 24 Stunden Lauf von Berlin ist beendet. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon
rechts:
Die 24 Stunden sind vorüber! Jetzt erst mal ein Weizen!!


Ich bin so platt, will mich gar nicht mehr bewegen. Aber ein paar Meter muß ich doch noch laufen. Da hilft alles nichts. Die ganzen Sachen von unserem Versorgungsplatz müssen zurück in die Gymnastikhalle. Das sind bestimmt 500Meter. Dann duschen, alles wieder zusammenräumen. Siegerehrung. Also bis ich heute dazu komme wenigstens mal für ein paar Stunden die Augen zuzumachen, wird es bestimmt 5 Uhr Abends. Das Fußball WM Finale will ich auf jeden Fall sehen. Da geht kein Weg dran vorbei, selbst wenn ich mir Streichhölzer zwischen die Augen stecken muß.         
   
Frisch geduscht weiter zu Siegerehrung. Vorher gibt es nochmal ordentlich zu essen. Ich kann nicht mehr. Bin jetzt schon 33 Stunden ohne Unterbrechung wach. Davor nur 3 Stunden geschlafen, das haut mich wirklich gleich von der Bank. Um 3 Uhr nachmittags wird die Siegerehrung plötzlich im Schnellverfahren in der Halle durchgezogen. Ein heftiger Regenschauer hilft nach, sonst hätte sich das Ganze noch mehr in die Länge gezogen. Praktisch jeder wird geehrt. Von Platz 99-1. Erst jetzt bekommt jeder seine Finisher Medaille und die Urkunde. Unter anderen Umständen sicher ein sehr schöner Nachmittag. Aber ohne Schlaf kaum mehr zu ertragen.

Nocheinmal zurück in die Gymnastikhalle, alles zusammenpacken und die Taschen holen. Schnell in die Unterkunft zum schlafen. Aber da war doch noch was! Ja genau! Das Zelt! Es muß abgebaut werden! Das Ding ist sowieso hinüber, komm' wir lassen es einfach stehen und hauen ab. Nee, geht auch nicht! Mit allerletzter Kraft reißen wir gemeinsam das Zelt ab und treten es in die nächste Mülltonne. Wer will schon ein halb kaputtes Zelt durch die Gegend schleppen?

Ein Taxi bringt und zur Unterkunft. Das ist uns jetzt furz, piep egal was das kostet. Mit all dem Gepäck und wunden Füßen wäre jetzt eine Fahrt mit Bus und Bahn die Höchststrafe. Endlich, um kurz nach 17 Uhr sind wir in der Unterkunft, und können für knapp 2 Stunden die Augen zu machen. Kurz frisch machen, dann schnell in die Kneipe zum Fußball WM Finale. Ich bin so kurz vorm Einschlafen, schaffe es irgendwie noch das komplette Spiel zu sehen. Deutschland ist Weltmeister, ich habe meinen ersten 24 Stunden Lauf beendet. Was für ein unvergesslicher Tag!

Zu erwähnen wäre noch, dass zwei Tage nach dem 24 Stunden Lauf beide Füße extrem angeschwollen sind, die Fußnägel blau angelaufen, kribbeln in den Fußsohlen und leichte Taubheitsgefühle in den Fußzehen. Da muß ich jetzt durch. Selbstverständlich geht das Lauftraining weiter......

Nächstes Jahr ist bestimmt wieder ein 24 Stunden Lauf auf dem Programm. Dann kann das Ziel nur über 200km lauten.....


Gleich nach dem Duschen schon wieder essen.
Schlussfeier und Siegerehrung, dann können wir endlich schlafen. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon

links: Gleich nach dem Duschen schon wieder essen.
rechts: Schlussfeier und Siegerehrung, dann können wir endlich schlafen. Bildquelle: Sri Chinmoy Marathon


Schnell in die Unterkunft am Antonplatz. Wenigsten 2 Stunden die Augen zu machen bis zum WM Finale.
Statt 3 reservierter Einzelzimmer gibt es ein 3 Bett Zimmer. Na super, aber es ist mir alles egal.

links: Schnell in die Unterkunft am Antonplatz. Wenigsten 2 Stunden die Augen zu machen bis zum WM Finale.
rechts: Statt 3 reservierter Einzelzimmer gibt es ein 3 Bett Zimmer. Na super, aber es ist mir alles egal.


Noch gerade so drei freie Plätze im "La Bandida" zum WM Endspiel ergattert.
Pizza, Weizen und Fußball Weltmeister. Schöner kann man den Abend nicht ausklingen lassen.

links: Noch gerade so drei freie Plätze im "La Bandida" zum WM Endspiel ergattert.
rechts: Pizza, Weizen und Fußball Weltmeister. Schöner kann man den Abend nicht ausklingen lassen.


Der 24 Stundenlauf hat seinen Preis. Am Dienstagabend schwillen beide Füße an. Ich bin nur noch am kühlen.
Von hinten klar zu sehen. Alles eingedickt. Training geht natürlich weiter

links: Der 24 Stundenlauf hat seinen Preis. Am Dienstagabend schwillen beide Füße an. Ich bin nur noch am kühlen.
rechts: Von hinten klar zu sehen. Alles eingedickt. Training geht natürlich weiter