Samstag, 30.Mai 2015

10.Luxembourg Night Marathon


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Nach dem Kassel Marathon am 17.Mai ging gar nichts mehr. Der linke Fußheber incl. Sprunggelenk war geschwollen und extrem schmerzhaft. 4 Tage Zwangspause mit Rundumversorgung, soweit das im Arbeitsalltag möglich ist. Cremen, kühlen, bandagieren und Physiotherapie. Es wurde nur bedingt besser. Also kann man auch locker weitertrainieren, denn Bewegung hilft fast immer. Die ersten Trainingstage waren sehr schmerzhaft, aber es wurde besser. Schon wurde wieder 5 Tage hintereinander gelaufen.

Der letzte Trainingstag aus der 5'er Serie, war gleichzeitig der Testintervall für den Luxembourg Marathon. Dienstags abends, 4 Tage vor dem Lux Marathon die Ernüchterung! Anstatt der geforderten 4:15min/km kamen trotz aller Anstrengung, nur eine 4:24min/km heraus. Ganz schlecht! Ich bin platt! Das war alles zu viel. Einmal noch locker joggen am Donnerstagabend, das muß reichen! Samstagabend um 19:00Uhr steigt ja schon die große Sause in der Hauptstadt des kleinen Großherzogtums. Auch noch das Jubiläum auf meiner Lieblingsstrecke. Die 10.Ausgabe vom Night Marathon und ich bin völligst im Eimer! Ein bisschen was geht ja immer in dieser geilen Stadt. Aber diesmal bei meinen 7.Start sehe ich ernsthafte Probleme. Das wird es ein Fiasko vom feinsten geben.


Alles Routine beim 7.Start. Da gibt es keine Fragen mehr. Der Ablauf wie jedes Jahr gleich. Morgens frühstücken und dann losfahren. Unterwegs, zwischen 13 und 14 Uhr, nochmal Nudeln nachschieben. Schließlich nach 3 Stunden Fahrt, stehe ich um 15 Uhr wie immer auf dem Kirchberg Lux Expo Parkplatz. Die zeitige Anreise muß sein. Die Startunterlagen können am Marathon Samstag nur bis 16:00Uhr abgeholt werden.


Ordentliches Frühstück am Samstagmorgen mit Brötchen, Banane in Müsli und Kaffee
Mitgenommene Nudeln unterwegs gefuttert

links: Ordentliches Frühstück am Samstagmorgen mit Brötchen, Banane in Müsli und Kaffee
rechts: Mitgenommene Nudeln unterwegs gefuttert


Die Startunterlagen sind schnell klargemacht. Bisschen auf der Messe abhängen. Irgendwie die Zeit rumbringen bis zum Start um 19:00Uhr. Schon mal alles zurecht gelegt. Diesmal will ich mit einem älteren Mizuno Wave Precision 12 laufen. Meinen aktuellen Standard Marathonschuh Wave Precision 13 (schmale Version Frauenmodel), hat schon ordentlich Kilometer drauf. Der wird quasi "geschont" für die flachen und schnellen Marathons. Außerdem ist das ein guter Test, um zu sehen ob die muskulären Probleme im Oberschenkel evtl. doch durch das Frauenmodel verursacht werden.


Der Eingang zur Lux Expo ist zum 10.jährigen Jubiläum in blau geschmückt
Letzte Vorbereitungen im Startbereich

links: Der Eingang zur Lux Expo ist zum 10.jährigen Jubiläum in blau geschmückt
rechts: Letzte Vorbereitungen im Startbereich


Um kurz vor 17:00Uhr treffe ich mich mit Dirk vom Verein. Er läuft heute zu ersten Mal in Luxembourg. Noch ein paar Kaffee trinken, bisschen quatschen, die Zeit geht rum. Wir sollten jetzt echt mal langsam die Kleiderbeutel abgeben, bevor es zu eng wird an der Abgabe. Und da haben wir den Salat! Dirk hat seine Schuhe samt Chip vergessen! Katastrophe! Kurz überlegen. OK, Chip wird geliehen. Aber die Schuhe? Da hilft nur eins! Ich laufe nun doch im schmalen 13'er Precision, und Dirk bekommt den 12'er Precision. Kurzer Größencheck. Passt wie angegossen! Jetzt aber los! Durch die ganzen Massen runter zum Trouble Desk. Super, noch jemand da! Championchip gegen Gebühr geliehen. Papiere ausgefüllt, Kleiderbeutel weg und raus zum Start.

Trotz aller Hektik, sind wir immer noch super in der Zeit. Die Blockkontrollen sind diesmal sehr streng. Ich sehe kaum jemanden, ohne den "B" für Zielzeiten um die 3:10 auf der Startnummer. Allerdings gibt es auch wiederum Starter, bei denen ich mich wirklich frage, wie die zu dem "B" gekommen sind. Der Sprecher macht mächtig Stimmung. Die Musik dröhnt in voller Lautstärke. Die Stimmung ist super. Temperaturen dürften noch etwa 20°C betragen. Es ist kurz vor 19:00Uhr. Jetzt wird es ernst! "I like to move it" von Reel 2 Real donnert wie immer aus den Lautsprechern. Kurz darauf wird der 10.Luxembourg Night Marathon freigegeben. Von allen Seiten regnet es Luftschlagen. Ca. 30 Sekunden vergehen bis ich über die Startlinie laufe.


Der Supergau! Wo sind die Laufschuhe? Vereinskumpel Dirk hat seine Laufschuhe incl. Chip vergessen!
Mein guter Wave Precision 12 passt wie angegossen! Leih Chip gibt's auch noch beim Trouble Desk.

links: Der Supergau! Wo sind die Laufschuhe? Vereinskumpel Dirk hat seine Laufschuhe incl. Chip vergessen!
rechts: Mein guter Wave Precision 12 passt wie angegossen! Leih Chip gibt's auch noch beim Trouble Desk


19:00Uhr Start:

Gleich vom Start weg, wird ein hohes Tempo angeschlagen. Durch die 180° Kurve auf dem Messeparkplatz, dann rauf zum RTL Sendezentrum. Erstaunlich viel Platz auf den ersten Metern. 4:23min für KM1 abgedrückt. Das ist sehr flott, da die Strecke ansteigt. Der erste Abschnitt auf dem Kirchbergplateau ist erfahrungsgemäß sehr schnell. Die Euphorie ist groß, die Strecke leicht abschüssig, die Stimmung sowieso super. Es dauert nicht lange, da ist schon die riesige Multifunktionshalle "Coque" bei KM6 erreicht. 25:27min auf der Uhr. Also ein Schnitt von 4:15min/km. Das ist ein bisschen zu schnell. Bedenkt man dass ich unter der Woche nicht mal die 4:15 im Training gepackt habe. Egal, es läuft doch. Ich fühle mich noch recht gut.

Immer geradeaus im Europaviertel. Die lange "Avenue John F.Kennedy" runter. Durch die beiden Türme vom "Porte de Kirchberg", vorbei am Pavillon der Philharmonie auf die "Großherzogin-Charlotte-Brücke" über das Alzette Tal. Die sogenannte "Rote Brücke" verbindet das moderne Europaviertel mit dem alten Luxembourg.

Weiterhin ein extrem hohes Tempo. KM8 stoppe ich sogar in 4:08min. Der erste Knaller kommt mit dem "Platz des Rond Point Schuman". Hammerstimmung wie jedes Jahr. Das ist ein Empfang! Ich werde nie vergessen, als ich hier 2009 zum ersten Mal durchlief. Damals teilweise noch ohne Absperrgitter. Die extrem engen Läufergassen von damals gibt es nicht mehr, aber das tut der Stimmung keinen Abbruch. Trotz ersten Ermüdungserscheinungen und ansteigender Strecke, drücke ich weiter auf's Tempo.

Der Kurs führt weiter durch den Stadtteil "Limpertsberg". Mit vielen Abzweigungen und ständig wechselndem Höhenprofil ein kräftezehrender Abschnitt. Schon fällt die Pace für KM9-13 auf einen Schnitt von 4:20min/km. 10km Durchlauf bei 42:28min. Nur 2010 (41:33min) war ich bis dahin schneller unterwegs. Am "Champ du Glacis" streift man kurz die Laufstrecke von KM8,5. Immer noch kommen Läufer/innen vom Europaviertel runter. Das ist schon gigantisch, was hier an Zuschauerunterstützung geboten wird. Wasser rein und weiter im Takt.

Kurzer Abstecher durch den Stadtpark, dann rein in die "Centre-Ville". Jetzt brennt erst recht die Luft. Da bleibt keine Zeit zum verschnaufen. Vergesst Berlin, vergesst Hamburg, in Luxembourg ist die Stimmung am geilsten! Von allen Seiten wird man gepuscht, alles rauszuhauen. Als würden die hier eine Fußballmannschaft zum Sieg brüllen. Vor dem "Hôtel de Ville" auf dem "Knuedler" (Place Guillaume II) verzweigt sich schließlich die Strecke. Letzte Chance für alle die platt sind, kurz vor KM15 auf den Halbmarathon umzuschwenken. Die meisten treten den Rückweg an, für mich geht der Spaß jetzt erst los! Wie immer sehr schön und klar angezeigt durch "Luxair", einen der Sponsoren vom Marathon.

Durch die Einkaufspassage auf den "Place d’Armes". Sogar hier fliegt die Kuh! Und das obwohl die Halbmarathonies die Strecke schon verlassen haben! Einfach nur Wahnsinn! Danke, danke, danke! Ihr seid super! Ich bekomme den Daumen nach oben gar nicht mehr runter! Jetzt erst mal etwas erholen im Stadtpark. Das hat alles viel Kraft gekostet. Immer wieder tappe ich in diese Falle rein. Jetzt wird sich sehr schnell zeigen, on ich im zweiten Abschnitt noch dagegen halten kann, oder ob das im Drama endet.

Kaum hat man die Innenstadt verlassen, ebbt die Stimmung ab. Gerade der Abschnitt im Stadtteil "Belair" ist besonders ruhig. Schon folgt die Quittung. KM16-18 nur im 4:32'er Schnitt gelaufen. Wenigstens ist der Wendepunkt in "Belair" erreicht. Alles wieder zurück über die "Avenue Gaston Diderich" in Richtung Innenstadt. Das erste Gel hab ich mir eingeworfen. "Das wird wieder besser. Ist bestimmt nur ein kurzer Hänger" versuche ich mir einzureden. Aber mehr wie eine 4:26min für KM19, und eine 4:32min für KM20 wird es nicht.

Erneut muß ein Stück im Grüngürtel um die Innenstadt gelaufen werden. Stark abschüssige Strecke. Da kann man wieder ein paar Sekunden gutmachen. 4:20min für KM21. Allerdings handgestoppt. Wie in den Vorjahren kommt der Halbmarathondurchlauf ein paar hundert Meter zu spät. Kein Grund zur Sorge, das kennt man ja schon. Der offiziellen HM Durchlaufzeit von 1:32:56 steht eine geschätzte 1:31:15 gegenüber. Hab ich's doch gewußt! KM22 kommt etwas früher, passt also wieder alles.

Der zweite längere Abschnitt westlich der Innenstadt im Stadtteil "Merl" und "Hollerich" steht auf dem Plan. Aus den begeisternden Zuschauermassen der Innenstadt, werden kleine, beschauliche, private Feiern am Straßenrand. Da wird gegrillt, Bier und Sekt getrunken. Die Luxembourger verstehen es mit Stil und Niveau zu feiern. Da freut man sich auf den Marathon, anstatt sich darüber aufzuregen, dass die Straßen gesperrt sind. Wie das leider größtenteils in Deutschland der Fall ist.

Mann oh Mann, hab ich heute zu kratzen. Ich bin platt, die gute Zeit aus dem ersten Teil schmilzt dahin. Die Pace ist längst über 4:30min/km. Immerhin der "Parc de Merl" ist erreicht. KM25 nach 1:49:15 gestoppt. Mal hochrechnen. Mit einer Pace von 4:40min/km würde ich unter der magischen 3:10 bleiben. Puh! Das wird verdammt eng. Zumal man davon ausgehen kann, diese Zeiten nach dem "Tal de Pétrusse" nicht mehr zu erreichen. Komm, bleib dran! Letztes Jahr gab es auch spät nochmal ein Schub!

Nochmal Wasser geschnappt am Ausgang vom "Parc de Merl". Die Strecke führt abschüssig am "Campus Scolaire" vorbei. Es läuft etwas besser. Sogar die ersten Läufer werden wieder überholt. KM26 in 4:21min bringt wieder Zuversicht. Die erste längere Steigung im Stadtteil "Hollerich" kommt. Jetzt darf ich nicht nachlassen. KM27 mit 4:40min ist noch akzeptabel. Zurück auf der "Avenue Marie Therese". Die Gegenspur ist immer noch voll von Läufer/innen. Die sind doch gerade mal kurz vor dem HM Durchlauf. 

Nächster VP in Sicht. Das 2.Gel muß jetzt rein. Ich bin bereit. Aber eine Läuferin steht press vor dem Wassertisch und bewegt sich keinen Schritt! Manche haben echt Nerven! Da fällt mir nichts mehr ein. Kleiner Schlenker und weiter geht es. Da muß doch bald mal die Behelfsbrücke über das Pétrusse Tal komme. Da ist Sie! Parallel zur in Bau befindlichen "Pont Adolphe". Ich klemme mich an eine Gruppe ran. KM28 nur 4:47min. Auch wenn es nur rauf ging. Das ist zu langsam! Reiß dich zusammen! Ich schmier' ja sonst total ab!

Schleife laufen im Stadtteil Gare, bevor es runter geht in das Pétrusse Tal. Am "Platz de Metz" ergreife ich die Initiative und entferne mich von der Gruppe. KM29 in 4:23min. Hoffentlich ist das nicht zu offensiv. Aber nur so ist die Sub3:10 noch drin. Runter ins Tal. Extremste Anforderungen für Gelenke und Muskeln. Ich bremse kaum ab. Wie wird es in der Ebene weitergehen? Hier unten im "Tal de Pétrusse" entscheidet sich der weitere Ausgang vom Marathon. KM30 in 4:08min. Gesamt 2:11:34. Noch 2km eben, dann den Rest fast nur noch rauf! Kurze Hochrechnung: 4:47min/km würde schon reichen. Klingt erst mal sehr komfortabel und machbar. Aber so blauäugig läuft man nur einmal in Luxembourg! Beim 7.Start weiß man genau was noch kommt! Und das wird brutal!

Sehr schön hergerichtet der Abschnitt im Pétrusse Tal. Fackeln am Rand der Strecke erzeugen eine ganz besonders schöne Stimmung. Weit vorne sehe ich Klaus Raczek vom MT Rasei Kronberg. Der ist bei KM10 so entschlossen davon gezogen, ich dachte den siehst du nicht mehr. Jetzt wird er gleich überholt, obwohl KM31 mit 4:37min nicht ganz so schnell ist. Naja, die haben alle zu kratzen! Bis zum Ende vom Tal werden noch weitere Läufer einkassiert. Den Abschluss macht ein serpentinenartiger Anstieg zurück in den Stadtteil Gare. KM32 mit 4:48min ist wieder zu langsam! Mir doch egal wenn die anderen nachlassen. Ich will hier unter 3:10 bleiben! Das ist man dieser Stadt einfach schuldig, nachdem die einen so gepuscht haben. Los! Gut 10km noch. 2:21 auf der Uhr. Das wird knapp. Ich darf nicht nachlassen!

Durch das Bahnhofsviertel zur "Avenue de la Liberté". KM33 passt mit 4:35min. 180° Wende am Bahnhof. Nochmal top Stimmung am Staffelwechselpunkt. Schleife laufen zurück zur "Avenue de la Liberté. Ich fühle mich besser. Das läuft wieder! Umso verwunderlicher ist die 4:45min für KM34. Da stimmt doch was nicht! Egal, abgerechnet wird zum Schluss. Weiter zur "Pont du Viaduc". Das Pétrusse Tal wird ein 2.Mal überquert. Noch einmal durch die "Centre-Ville". KM35 in der Höhe der "Kathedrale notre Dame" ist voll im Soll mit 4:34min. Unter tosendem Jubel wird man einmal um den "Place de la constitution" geschickt, bevor es durch die kleinen Gassen der Oberstadt geht. Kopfsteinpflaster, kleinere Anstiege. Das verlangt nochmal alles ab. Dafür gibt es zur Belohnung frenetischen Beifall von allen Seiten. KM36 mit 4:43min läßt keine Zeit zum Ausruhen. Da muß ich dranbleiben!

Die letzten Meter durch die "Centre-Ville". Zähne zusammen beißen. "Place du Théâtre" und "Place des Bain". Das wäre auch erledigt! Vor dem zentralen "Roindpoint Robert Schuhmann" erfolgt wieder die Aufteilung der Strecke von Marathon und Halbmarathon. Fertig machen zum finalen Aufstieg rauf zum Kirchberg-Plateau. KM37 auf der "roten Brücke" über das Alzette Tal in 4:39min abgedrückt. Gesamtzeit 2:44:15. Ich muß unter 4:57'er Schnitt bleiben um die 3:10 zu packen! Da muß ich nochmal alles reinhauen.

Jetzt wird es ernst. Die Strecke steigt an. Hirn ausschalten und einfach nur noch stur laufen! Lediglich noch vereinzelnde Unterstützung an der Strecke. Da ist man für jedes aufmunternde Wort dankbar. KM39 an der "Coque" ist passiert. Das sieht gut! Die letzten beiden KM im 4:42'er Schnitt gelaufen. Das muß reichen! Wir verlassen die breite "Avenue John F.Kennedy". Letzter Hammer Anstieg durch die "Rue Richard Coudenhove-Kalergi". Gleich geschafft. Der Rest geht dann auch noch. KM40 in 4:52min. Da brennt nix mehr an!

Ich bin total platt, es geht nichts mehr, aber die letzten 2km am RTL Sendezentrum vorbei, sind eine wahre Freude! Fast alleine genieße ich die Ruhe vor meinem 7.Luxembourg Marathon Finish. Bei KM41 ist die Kuppe erreicht. Nur noch runter zur Lux-Expo. 3:03:21 auf der Uhr. Die Sub 3:10 ist auf jeden Fall sicher. Trotzdem haue ich alles raus was noch möglich ist. Die Messe kommt näher. Der Lärmpegel steigt. Wieder schön in Szene gesetzt, die letzten hundert Meter mit Kerzen seitlich der Strecke. Gigantisches Spektakel beim Einlauf in die Lux-Expo Hallen. Lasershow, Musikberieselung und tobende Zuschauer. Immer wieder gut! Merci Luxembourg! Ihr seid die Besten! Die letzten Meter auf dem blauen Teppich. Jubeln! Geschafft! 3:08:25.


Zum 7.Mal das Ziel in Luxembourg vor Augen
nochmal alles raugehauen für Lux. 3:08:25 da kann man nicht meckern für den 13.Marathon in 2015

links: Zum 7.Mal das Ziel in Luxembourg vor Augen
rechts: nochmal alles raugehauen für Lux. 3:08:25 da kann man nicht meckern für den 13.Marathon in 2015


Kurze Freude im Zielauslauf, dann will ich zum Kleiderbeutel. Mir ist kalt, und ein alkfrei Weizen brauche ich auch. Ein paar Minuten nach mir kommt Vereinskumpel Dirk eingelaufen. Er läuft mit 3:12:49 zum Lux-Debüt eine super Zeit. Ja dann nix wie zur Verpflegungs Halle. Prost auf einen gelungen Lux Marathon.


Dirk läuft mit 3:12:49 beim Lux-Debüt eine super Zeit.
Darf in Luxembourg nicht fehlen. Michel Descombes läuft kurz vor ein Uhr zur Lux Expo runter.

links: Dirk läuft mit 3:12:49 beim Lux-Debüt eine super Zeit.
rechts: Darf in Luxembourg nicht fehlen. Michel Descombes läuft kurz vor ein Uhr zur Lux Expo runter.


Nach dem Duschen wird noch den Physio Service genutzt. Wir können sowieso nicht weg. Bis um 1Uhr nachts ist die Ausfahrt vom P+R Parkplatz geschlossen. Die Heimfahrt ist das Hardcore Programm schlechthin. Erst Dirk in das 40km entfernte Hotel Nähe Echternach gefahren. Dann noch die 230km nach Hause. Um sage und schreibe 5:30Uhr bin ich endlich daheim!

Macht nichts! Für diesen geilen Marathon nimmt man solche Strapazen gerne auf sich. Auf jeden Fall nächstes Jahr wieder! 


DIe Analyse von Luxembourg 2015. Bild anklicken um in einem anderen Fenster zu vergrößern

oben: Die grafische Analyse vom Luxembourg Marathon 2015